„Ich bin nicht allein“

„Gedanken zur Fastenzeit“ – unter diesem Titel erschien vor einigen Tagen hier auf unserer Internetseite ein Beitrag von Anne Bremer. Seitdem sind zahlreiche Rückmeldungen eingegangen. Lesen Sie hier die Reaktion unserer Pfarrerin:

„Ich bin nicht allein. Das habe ich in den vergangenen Wochen sehr deutlich mitbekommen. Auf meinen Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung über das Fasten habe ich so viele Rückmeldungen bekommen. Ich danke Euch und Ihnen unheimlich dafür. Es waren viele mutmachende Worte und Einladungen zu Gespräch und Kaffee – mit Schokolade und Kuchen 😉 . Und vor allen Dingen waren es Äußerungen wie: „Ich weiß genau, wovon du redest.“ „Mir geht es wie Ihnen.“ Einige von denen, dir mir geschrieben oder mich angesprochen haben, kenne ich. Und es sind eben genau die Frauen, die versuchen überall ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Sie sind engagiert in ihrem Beruf, übernehmen Leitungsaufgaben. Sie haben Familien, sind allein erziehend. Versuchen Beruf und Familie zusammen zu bringen. Sie sind Großmütter und wollen es sein, auch hunderte Kilometer entfernt. Sie begeistern sich auch für andere Menschen, Ideen, sind ehrenamtlich aktiv. Übernehmen Pflichten und Verantwortung. Ich staune über Euch. Aber ich höre auch das Stöhnen.

Ich glaube, die meisten von uns können auch gar nicht anders. Wenn mir alles zuviel wird, dann denke ich, ich gehe ins E-Center und packe Zucker aus, da brauch ich nicht nachdenken. Dann meint meine Freundin, das geht drei Tage, dann hast du das ganze Regal umsortiert und optimiert. Wir haben unseren Anspruch und wir wollen ja auch die Rollen, die wir haben, leben und gut leben. Nur aufpassen müssen wir eben auch. Es ist immer das Maß, die Mitte, die wir finden müssen. So, dass es uns noch gut geht und nicht kippt. So, dass wir bei unseren Erwartungen an uns bleiben und nicht denen, die wir bei anderen vermuten. Wie findet Ihr Eure Mitte? Wie finden Sie Ihr Maß? Vielleicht mögen Sie hier kommentieren und dazu schreiben. Mir tat gut zu hören, was Sie und Ihr denkt. Es geht bestimmt anderen auch so.

Noch eine Bemerkung zum Fasten. Ich bin selbst überrascht. Wenn ich jetzt was Süßes esse oder ein Glas Wein trinke, dann genieße ich das total. Ich freue mich drüber und bin mir so bewusst. Manchmal habe ich es sogar zur Seite gelegt, weil ich dachte: Du brauchst es doch gar nicht. Hinterlassen Sie hier ruhig Ihre Gedanken. Ich und andere werden sich wirklich freuen. Ihre Anne Bremer“

Lassen Sie uns teilhaben an ihren Gedanken und Erfahrungen – hier auf der Internetseite über das „Kommentieren“-Feld, auf Facebook, per Mail, Whatsapp, oder Telefon. Vielleicht kommen Sie auch einfach auf ein Gespräch vorbei. Wir sind da.


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